Bio ist nicht gleich artgerecht.
Zertifiziertes Bioleder steht für eine verlässliche Grundlage: Das Leder stammt von Rindern aus biologischer Haltung und wird ohne giftige Gerbstoffe verarbeitet.
Für uns war dieser anerkannte Standard ein wichtiger Ausgangspunkt und zugleich der Anstoß, noch genauer hinzuschauen.
Uns waren darüber hinaus Fragen wichtig, die uns persönlich am Herzen liegen: Stand das Tier ganzjährig auf der Weide? Durfte es seine Hörner behalten? Und wuchs es in Ruhe und ohne Druck auf? Aus Respekt vor Tier und Umwelt haben wir nach einer Lösung gesucht, die genau diese Punkte sichtbar macht.
Eine bewusste Entscheidung für alle, denen Ethik ebenso wichtig ist wie zeitloses Design, Qualität und ehrliches Handwerk.


URIA aus Balingen verfolgt einen konsequent ganzheitlichen Ansatz in der Rinderhaltung, bei dem Tierwohl, Regionalität und Transparenz im Mittelpunkt stehen.
Die Rinder wachsen in überschaubaren Herden auf und verbringen einen großen Teil ihres Lebens im Freien. Weidegang, frische Luft und ausreichend Bewegungsraum ermöglichen den Tieren ein natürliches Verhalten, das sich deutlich von industrieller Massentierhaltung abhebt. Ein zentraler Bestandteil der Philosophie von URIA ist der respektvolle Umgang mit jedem einzelnen Tier.
Stress wird bewusst vermieden, sowohl in der täglichen Haltung als auch bei allen weiteren Schritten. Die Aufzucht erfolgt ohne Leistungsdruck, mit Zeit und Geduld, was sich nicht nur auf das Wohlbefinden der Tiere, sondern auch auf die Qualität der Häute auswirkt. Natürliche Lebensbedingungen führen zu einer stabilen, charakterstarken Hautstruktur, die für die Lederverarbeitung besonders wertvoll ist.
Auch nach der Haltung bleibt URIA seinem regionalen und verantwortungsvollen Ansatz treu. Kurze Wege, transparente Abläufe und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern sorgen dafür, dass Transporte minimiert und Prozesse nachvollziehbar bleiben. Jeder Schritt ist darauf ausgerichtet, den natürlichen Kreislauf zu respektieren und Ressourcen bewusst zu nutzen.
YOTIMO bezieht sein Leder gezielt von URIA, weil hier nicht nur von Nachhaltigkeit und Ethik gesprochen wird, sondern diese Werte täglich gelebt werden. Für uns bedeutet das: ein Leder mit Herkunft, Charakter und Geschichte. Ein Material, das nicht anonym produziert wird, sondern dessen Ursprung bekannt ist.
Es bildet die Grundlage für langlebige Produkte, die Verantwortung, Handwerk und zeitloses Design miteinander verbinden.


Der Mensch hinter Uria

Hermann Mayer und seine Familie führen den Uria Hof in Balingen mit einer Haltung, die man heute selten findet. Überschaubare Herden, ganzjähriger Weidegang, Tiere die ihre Hörner behalten dürfen und in Ruhe aufwachsen. Kein Leistungsdruck, sondern Zeit, Geduld und echter Respekt vor dem Tier. Wir haben uns für diesen Hof entschieden, weil hier jeder Schritt nachvollziehbar ist und Tierwohl nicht als Etikett, sondern als gelebte Überzeugung verstanden wird. Genau daraus entsteht unser Bioleder: mit Herkunft, Charakter und einer Geschichte, die man kennt.


Tiere mit Würde und Zeit

Diese Rinder dürfen Tier sein. Sie wachsen ohne Druck auf, in ihrem eigenen Tempo, mit Hörnern und in vertrauter Herde. Mutter und Kalb werden nicht getrennt. Es gibt keine Milchwirtschaft, die Tiere stehen ausschließlich für ihr Leben auf der Weide. Genau diese Ruhe sieht man später im Leder: Ein Leben ohne Stress führt zu einer stabilen, charakterstarken Haut mit natürlicher Narbung und feiner Struktur. Was das Tier in Würde erlebt, bleibt im Material spürbar. Deshalb ist jedes Stück ein Einzelstück, ehrlich und unverwechselbar.